Netzwerke
Das Netzwerk einer EDV-Anlage besteht meist aus mehreren Stationen, also Computern, die auch Terminals genannt werden, welche miteinander verbunden sind und für einen unkomplizierten, schnellen Datentransfer sorgen sollen. Dabei sind des Öfteren mehrere Stationen an externe Ausgabegeräte wie Drucker, Scanner und ähnliches Hardware-Zubehör angeschlossen. Hardware, wie zum Beispiel Netzkarten oder Festplatten und ähnliches, benötigen dabei die optimale Software, die dem Anwendungsprofil entspricht, um einen möglichst effizienten Arbeitsverlauf zu ermöglichen und die vielen Arbeitsschritte koordiniert. Dabei braucht man gerade bei Netzwerken ein gutes Betriebsprogramm und die Hardware sollte weitgehend unabhängig von Angriffen durch Hacker, Softwareviren oder Trojanern, stabil arbeiten. Als Unterscheidungskriterien dient unter anderem die Einteilung in LAN und WAN. Lokale Netzwerke sind dabei das erste und Weitnetze werden WAN genannt, die häufig mehrere LAN‘s an verschiedenen Standorten verbinden. Die LAN‘s zeichnen sich besonders durch hohe Übertragungsraten aus die um die 10 Megabit pro Sekunde betragen. WAN‘s dagegen können häufig nur über kurze Zeit größere Datenmengen übertragen. In beiden Fällen wird ein Netzwerkprotokoll verwendet, dessen Funktion darin besteht, die Datenübertragung zu koordinieren, so dass das System bestimmte Arbeitsschritte durchführen muss, die dem Protokoll beziehungsweise dessen Vorschriften folgen. Das Netzwerk-Protokoll gewährleistet eine sichere Übertragung und kann zudem einzelne Zugriffe auf Systemabschnitte verwalten und verzeichnen. Ein Server-Netzwerk setzt einen Hauptcomputer voraus, der als Server dient und „Clients“ den Zugang zu Inhalten, wie zum Beispiel das Internet, ermöglicht. Im Gegensatz dazu gibt es noch das Peer-to-Peer-Netzwerk, auch P2P genannt, in dem mehrere Computer, oft auch mit verschiedenen Standorten, zusammen geschlossen werden und als Server dienen wie auch als Client verwendet werden können. P2P-Server werden in virtuellen Tauschbörsen verwenden, weil alle Rechner dieses Netzwerkes miteinander verbunden werden können und man so die gemeinsamen Kapazitäten nützen kann. Auch das SETI-Projekt (Search for extra-terrestrial Intelligence) macht von dieser Netzwerkversion gebrauch, indem es Weltallbegeisterte aufruft, am P2P-Netzwerk teilzunehmen und Kapazitäten bei der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz zu Verfügung zu stellen. Dabei wird die Leistung des Heimcomputers nur dann genützt, wenn der PC bei Inaktivität des Nutzers den Bildschirmschoner einschaltet.Es gibt spezielle Netzwerk-Betriebssysteme, die eigens nur für Netzwerke geschrieben werden und den Zugriff auf Hardware selbst koordinieren können. Des weiteren gibt es Programme, die in bereits vorhandene Betriebssysteme eingefügt werden können. Diese Betriebssysteme werden meistens auf den Server gespielt und sorgen für den geregelten Datentransfer zwischen einzelnen Arbeitsstationen und externen Geräten wie auch einen gesicherten Zugriff auf einzelne Teilbereiche des Systems. Darüber hinaus gibt es unzählig weitere Komponenten, die das Zustandekommen eines Netzwerkes bedingen.


